Im Jahre 1875 wird über Anregung des damals bestehenden Veteranen- und Kriegervereins Annaberg – St. Martin aus Bürgern dieser zwei Gemeinden die erste Musikkapelle gegründet.
Die Gründungsmitglieder:
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1896 trennt man sich von Annaberg und die Musikkapelle St. Martin wird selbständig. Erster Kapellmeister nach der Trennung von Annaberg ist Johann Georg Wintersteller.

1913 kommt es zur vorübergehenden Auflösung der Kapelle.  Jedoch bereits im Jänner 1914 wird der Klangkörper mit jungen Kräften neu aufgebaut Beim Kaiserfest 1914 tritt die junge Kapelle wieder das erste Mal öffentlich auf.

1950 Das 75-jährige Bestandsjubiläum wird gefeiert. Zu diesem Anlass erhält die damals 25 Mann starke Kapelle eine Neueinkleidung in Salzburger Tracht.

1957 finden erstmalig Auftritte für Fremdenverkehrszwecke statt. Damit wächst auch die Beanspruchung der Kapelle.

1959 erfolgt bereits eine weitere Neueinkleidung in der noch heute getragenen und von Kuno Brandauer entworfenen Tracht (Lederhose mit blauen Strümpfen, roter Weste und grüner Jacke).

1975 Die Musikkapelle feiert mit einem großen Fest ihr 100-jähriges Bestandsjubiläum.

1979 übernimmt Pichler Friedrich die Obmannschaft in der Kapelle und wird zugleich Stabführer.
 
Seit 1982 ist das Musizieren in der TMK St. Martin /Tgb.- sieht man von den Marketenderinnen ab - keine reine Männerangelegenheit mehr. In diesem Jahr wird die erste Musikerin in die Kapelle aufgenommen.
 
1988 Der jetzige Kapellmeister, Günther Kronberger, wird mit der Leitung des Klangkörpers betraut. Sein Vorgänger, Rochus Höll, kann auf eine 20-jährige erfolgreiche Kapellmeistertätigkeit zurückblicken. Insgesamt war Herr Höll 55 Jahre (!) aktives Mitglied in der Kapelle.
 
1998 Teilnahme am Marschmusikwettbewerb in Goldegg: Leistungsstufe C - mit ausgezeichneter Erfolg.
 
2000 Gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr St. Martin/Tgb., die ihr 110-jähriges Jubiläum feiert, veranstaltet die Trachtenmusikkapelle St. Martin/Tgb. ein großes Fest anlässlich ihres 125-jährigen Bestandes.

Foto von der Rasen Show
 
Im Jahre 2002 wird eine multimediale CD zum 70. Geburtstag des Pongauer Komponisten Sepp Neumayr herausgegeben, an der sich - neben 22 anderen Pongauer Kapellen - auch unsere Musikkapelle mit dem Stück "Sonntagskinder" beteiligt. 
 
 
2003 Teilnahme am Marschmusikwettbewerb „Musik in Bewegung" in St. Johann/Pg.
Mit einem ausgezeichneten Erfolg erreichen wir in der Leistungsstufe D den 2. Platz.
 
2006 Teilnahme an der Landeskonzertwertung des Blasmusikverbandes in St. Johann/Pg. mit sehr guten Erfolg in der Leistungsstufe A.
 
2009 unternahm die Kapelle eine Konzertreise nach China. Diese wurde gemeinsam mit der TMK Lungötz vom 22.08.2009 bis 03.09.2009 durchgeführt. Es wurden etliche Großstädte besucht in denen wir auch einige Konzerte spielten. Einen detaillierten Bericht finden Sie auf dieser Homepage.
 
Bei der Jahreshauptversammlung 2010 trat unser Obmann Friedrich Pichler nach einer Obmanntätigkeit von 31 Jahren (!) zurück. Bis zum Jahr 2003 war Friedrich Pichler zusätzlich auch Kassier. Herr Pichler ist seit 1965 Mitglied der TMK St. Martin und hat sich durch sein großes Engagement als bisher längstdienender Obmann der Kapelle bleibende Verdienste um das örtliche Musikwesen erworben.
 
2012: 4-tägige Werbe- und Konzertreise nach Hürth (Deutschland).
 
2013: Organisation und Durchführung einer 3-tägigen Zeltfestveranstaltung im Rahmen des HeuArt-Festes in St. Martin am Tennengebirge, gemeinsam mit dem Tourismusverband St Martin/Tgb

 

OBMÄNNER/OBFRAU:

1910-1911   Balthasar Steinbacher

1925-1950   Joachim Eder

1950-1966   Matthias Pichler

1966-1968   Franz Eibensteiner

1968-1979   Matthäus Rieger

1979-2010   Friedrich Pichler

2010-2013   Hannes Lanner

seit 2013     Thomas Ramsauer

 

KAPELLMEISTER:

1875-1897   Johann Georg Wintersteller

1987-1901   Peter Kainhofer

1901-1913   Johann Scheibner

1913-1936   Peter Kainhofer

1936-1951   Johann Zandt

1951-1954   Josef Schilchegger

1954            Peter Gappmaier

1954-1956   Andreas Kainhofer

1956-1962   Johann Kraft

1962-1968   Franz Gfatterhofer

1968-1988   Rochus Höll

seit 1988     Günther Kronberger